Wir finden es ungerecht, dass familiengeführte Brauerei-Gaststätten nur November-/Dezemberhilfe gewährt wird wenn der reine Brauerei-Umsatz (nicht der Gewinn!) 20% des Gesamtumsatzes der Gasthof-Brauerei nicht übersteigt.

Anders als bei Metzgern, Bäckern und Konditoreien mit angeschlossener Gaststätte oder Café – egal wie groß oder klein die Metzgerei oder Bäckerei ist – wird hier den Brauerei-Gaststätten keine Nov-/.Dez.-Hilfe gewährt…

So wie bei uns wird bei vielen kleineren Betrieben die Brauerei vom Gasthof subventioniert, d. h. das Geld um die Brauerei überhaupt auf dem erforderlichen technischen Stand betreiben zu können muss im Gasthaus verdient werden. Hier ist die fränkische Brauerei-Wirtshauskultur nunmehr wirklich in Gefahr!

Denken Sie daran: wenn die Politik wieder einmal großspurig Hilfen in Aussicht stellt heißt das noch lange nicht, dass diese Hilfen auch ankommen. Hier werden die Hürden teilweise so hochgelegt damit nur ein ganz kleiner Teil der Unternehmen eine solche Hilfe erhält:

ist dies Absicht ???

…jedenfalls ist die Spanne zwischen angekündigten Hilfs-Milliarden und tatsächlich ausgezahlten Hilfen riesengroß. Machen Sie sich mal die Mühe und überprüfen Sie dies.

Trotz aller Widrigkeiten wünschen wir unseren Freunden, Gästen und Bekannten eine schöne Vorweihnachtszeit!

Gemeinsam durchhalten und aufeinander aufpassen!

Viele Grüße Familie Merz