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Aktuelle Informationen

ES IST FÜNF NACH ZWÖLF! RETTET UNSERE GASTHÄUSER! FÜR MEHR PORZELLAN STATT PLASTIK!

Es ist doch grotesk: Ein gemütliches, gesundes Essen im Sitzen kostet 19% Mehrwertsteuer, im Gehen und Stehen 7%. Verwende ich – ökologisch sinnvoll – bei Buffets Mehrweggeschirr, fallen 19% an, bei Einweggeschirr 7%. Essen im Kindergarten, der Schule oder im Altersheim wird mit 19% beaufschlagt, in der Uni-Mensa – wo nicht jeder hin darf – mit 7%. Oder warum werden beim frischen Salat im Restaurant 19% berechnet, beim umweltunfreundlich plastikverpackten Salat nur 7%?

Wir erwarten, dass unser Essen steuerlich einheitlich mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz belegt wird, unabhängig von der Art der Zubereitung sowie wo und wie wir es essen. Es ist eine Frage unserer Gesundheit, des Umweltschutzes, der Steuergerechtigkeit, der Wertschätzung und der Zukunftssicherung unserer Restaurants und Gasthäuser.

Gleiche Steuern für Essen wären auch deshalb fair, weil die Gastronomie arbeitsintensiv ist und vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Auf den gleichen Umsatz kommen in der Gastronomie sechs Mal mehr Mitarbeiter als im Lebensmitteleinzelhandel. Durch 7% entstünden Spielräume für mehr Investitionen, mehr Arbeitsplätze, mehr Lohn und noch attraktivere Angebote.

Es gibt nur wenige Dinge, die ein Heimatgefühl besser verkörpern, als das Gasthaus. Es übernimmt viele Funktionen, auf dem Land sind Gasthäuser oftmals die wichtigste soziale Institution innerhalb der Dorfgemeinschaft. Zudem ist das Gastgewerbe mit seinen 50.000 Azubis und 2,4 Millionen Beschäftigten ein ganz wichtiger regionaler Wirtschaftsmotor. Die 180.000 Gastronomiebetriebe sind ein starkes Stück deutsche Wirtschaft und Rückgrat des Tourismus. Sie sind Garanten einer positiven ländlichen Entwicklung, sie sind standorttreu, beziehen ihre Produkte größtenteils aus der Region, produzieren vor Ort, zahlen hier ihre Steuern und sind auf heimische Handwerker und Dienstleister angewiesen. Wir müssen uns entscheiden, was wir künftig wollen: Essen über Lieferdienste, Essen to go, Convenience aus dem Supermarkt? Oder wollen wir die Sicherung familiengeführter Individualgastronomie?

Mit ständig überdurchschnittlich wachsenden Umsätzen im Take-away-Bereich und den Lieferdiensten nimmt der Plastik- und Pappewahnsinn immer mehr zu. Wollen wir wirklich mehr Einweg und Plastik statt Mehrweg und Porzellan? Verantwortlich dafür ist die unterschiedliche Besteuerung von verzehrfertigen Lebensmitteln, so z.B. der abgepackte Salat aus dem Supermarkt, die Tiefkühlpizza, die Bratensemmel zum Mitnehmen oder Buffets mit Wegwerfgeschirr, was mit 7% besteuert wird. Für frisches Essen auf Porzellantellern im Restaurant werden hingegen 19% fällig. Diese steuerliche Ungleichbehandlung bei gleichzeitig wesentlich höheren Betriebskosten stellt einen massiven Wettbewerbsnachteil für Ihren Gastwirt und damit auch seine Gäste dar. Ein wesentlicher Grund für das Wirtshaussterben und dessen Folgen: Wo die Wirtschaft stirbt, stirbt der Ort: Ohne Gasthäuser fehlt die wirtschaftliche Grundlage für viele Wirtschaftsbereiche.

Deshalb: Petition unterschreiben, für die Zukunft unserer Gasthäuser und unserer Kultur!

Passt´ scho! Ein größeres Lob kennt der Franke nicht…

Am 25. Juli war unser Kneipensingen mit David Saam und Res Richter von Boxgalopp in unserem Brauerei-Hof.

Bei großer Hitze sorgten die beiden mit Ihren Liedern zum Thema Sommer, Sonne und (natürlich) Bier für eine Bombenstimmung. Wir hatten zusammen mit unseren Gästen und Besuchern eine Riesengaudi – gemeinsam sangen alle kräftig mit!

Der Andres und der David hatten für Ihren Saisonabschluß eine ganz „Speziale“ Location gesucht – wir waren natürlich gerne wieder dabei!

Ab 12.09. gibt es dann wieder ihr monatliches Kneipensingen im „Stilbruch“ in der Sandstrasse.

Eindrücke von der Veranstaltung:

Wir können Verstärkung gebrauchen:

Für unser Gästehaus suchen wir eine(n) Mitarbeiter/in für die Zimmerreinigung und Wäschepflege. Arbeitszeit wäre von ca. 8:30 bis ca. 14:00 Uhr (teilw. auch Wochenende). Gerne als Teilzeitkraft oder zur geringfügigen Beschäftigung.

Wenn Sie vormittags gerne ein paar Stunden arbeiten möchten würden wir bitten mit Frau Merz unter 0951/24304 Kontakt aufzunehmen. Selbstverständlich auch per Mail unter: brauerei-spezial@t-online.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Feldschau mit unseren Biobauern vom 18. Juni 2019

Wie jedes Jahr haben wir uns auch heuer wieder gemeinsam mit unseren Biobauern (diesmal bei großer Hitze) unsere Gerstenfelder im fränkischen Jura angesehen.

Heuer trafen wir uns bei Alfons Brütting in Seelig bei Waischenfeld. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir mit dem Wuchs unserer Gerste sehr zufrieden und hoffen, dass uns eine günstige Witterung (auch mit ausreichend Regen!) bis zur Ernte erhalten bleibt.

Danach haben wir uns bei frischem Bier und einer feinen Hausmacher-Brotzeit in der Gastwirtschaft Schrüfer in Heroldsberg/Waischenfeld zusammengesetzt und wieder gestärkt!

Kneipensingen „Spezial“ mit David Saam und Res Richter von Boxgalopp !

Am 25. Juli gibt´s bei uns das legendäre Kneipensingen im Brauerei-Hof mit David Saam und Res Richter von Boxgalopp !

Bei uns natürlich in der „Spezial“-Version zum Thema:
„Sommer, Sonne & Bier!

Der Vorverkauf der Eintrittskarten (8.– €) hat bei uns begonnen.
Einlass ab 18:30 Uhr (um sich vorher stärken zu können!)
Beginn 20:00 Uhr

Freie Platzwahl – daher rechtzeitig kommen: Sitz- oder Stehplätze an Tischen (nicht reservierbar!)

Wir freuen uns auf einen vergnüglichen Abend!
Ihre Familie Merz

Slow Food nimmt Brauerei Spezial in Arche des Geschmacks auf

Das ist eine Auszeichnung, wie man sie nicht alle Tage erlebt: Der Verein Slow Food Deutschland e. V. , der sich für Schutz und Erhalt zukunftsfähig erzeugter Lebensmittel, für handwerkliche Anbau- und Verarbeitungstechniken sowie für die Bewahrung von biologischer Vielfalt einsetzt, hat uns in die Arche des Geschmacks aufgenommen. Unter dem Titel „Bamberger Rauchbier traditioneller Herstellungsart“ findet sich ein Eintrag, der die Besonderheit des Rauchbiers und insbesondere des Rauchmalzes, wie wir es herstellen, ausführlich beschreibt. Neben dem Spezial wurde auch das Schlenkerla aufgenommen.

Hier ein Auszug aus dem Eintrag: „Ab ca. 1935 waren die Bamberger Brauereien Schlenkerla und Spezial die einzigen, die dem Rauchbier traditioneller Herstellungsart treu blieben, ihre Rauchdarren modernisierten und auf eine je eigene Art weiterentwickelten. Aus dem Traditionsbier machten sie so eine lokale Spezialität … Seine Besonderheit erhält es durch die spezielle Art der Trocknung des Malzes im heißen Rauch des offenen Feuers von Buchenholz (gelegentlich auch Eichenholz), so dass das Räuchern integraler Bestandteil des Trocknungsprozesses ist. Dazu bedarf es spezieller Anlagen, in denen die Abluft des Holzfeuers über Spalten- oder Lochböden unmittelbar in das darüber aufgeschichtete nasse, zu trocknende Malz geleitet wird, dieses Grünmalz durchzieht und dann erst an die Außenluft abgegeben wird.

Das Projekt „Arche des Geschmacks“ der Slow Food Stiftung für Biodiversität definiert sich so: Es schützt weltweit regional bedeutsame Lebensmittel, Nutztierarten, Kulturpflanzen sowie traditionelle Zubereitungsarten vor dem Vergessen und Verschwinden. Im derzeitigen Lebensmittelsystem gelten sie aufgrund ihrer vergleichsweise aufwendigen Herstellung oder Aufzucht als unrentabel oder sind „aus der Mode“ gekommen. Mit dem Wissen, dass biologische Vielfalt regionale Wurzeln besitzt, bewahrt die „Arche des Geschmacks“ das kulinarische Erbe der Regionen. Mit den Arche-Passagieren erleben Menschen, dass die an regionale Klima- und Bodenverhältnisse angepassten vielfältigen alten Rassen und Sorten nicht nur einzigartig schmecken, sondern Bodenfruchtbarkeit, Kulturlandschaften sowie spezifische landwirtschaftliche Praktiken, Küchen und Traditionen erhalten. In Deutschland gibt es zur Zeit 73 Arche-Passagiere, weltweit sind es etwa 5.000.

Die Non-Profit-Organisation Slow Food beschreibt sich selbst als „eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten“. Slow Food „fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Sie  bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent.“

Alle Details finden Sie hier.

BIER GEWINNT – zum zweiten Mal im SPEZIAL am 28.07.2017

Unbedingt im Kalender vormerken: Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Veranstaltung – die Karten waren binnen 2 Wochen ausverkauft und es war ein herrlicher Abend – freuen wir uns, dass David Saam, Andreas Richter und Christoph Lambertz wieder bei uns zu Gast sind mit Ihrem Programm BIER GEWINNT – Lieder und Geschichten rund ums Bier.

Beginn ist um 20.15 Uhr! Karten sind (VVK 12,– Euro) bei uns im Gasthof an der Theke erhältlich!

Anton Hofreiter und Lisa Badum zu Gast im Spezial

Besonderer Besuch im Spezial – anlässlich der Glyphosatdebatte angereist, konnten sich gestern Grünen-Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter und Bundestagskandidatin der Grünen Lisa Badum einen Eindruck von unserer Brauerei und Mälzerei verschaffen und durften schließlich auch selbst Hand anlegen beim Zwickeln vom Lagertank.

Ausverkauft!!! Bier gewinnt! – Lieder und Geschichten rund ums Bier am 28.7.2016 im Spezial

Am Donnerstag den 28.Juli 2016 präsentieren Lambertz, Saam und Richter (u.a. bekannt von Kellerkommando, Antistadl und Boxgalopp) ihr neues Programm mit Liedern und Geschichten rund ums Bier – BIER GEWINNT!

WIR SIND LEIDER IM VORVERKAUF AUSVERKAUFT, EVTL. SIND EINIGE RESTKARTEN NOCH AN DER ABENDKASSE ERHÄLTLICH!

Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Vollguthalle verlagert! Voll gut! 😉

Wir freuen uns auf einen kurzweiligen Abend!

Winterliche Neujahrsgrüße vom Matterhorn

Einen ganz „speziellen“ Gruß vom Matterhorn sandte uns zum Jahreswechsel Familie Ziegelhöfer. Vielen Dank dafür. Wir wünschen allen Gästen, Kunden und unseren Lieferanten einen guten Start ins Neue Jahr und freuen uns auf´s „Stärk antrinken“ am morgigen Dreikönigstag.

Wir wünschen Frohe Weihnachten!

Wir wünschen alle unseren Gästen, Kunden und Lieferanten ein paar ruhige, besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Auch wir gönnen uns etwas Ruhe und daher ist unser Brauereigasthof von Mittwoch, den 23. Dezember ab 14.00 Uhr bis einschließlich Sonntag, den 27. Dezember und von Silvester bis einschließlich Sonntag, den 3. Januar geschlossen.

Dazwischen sind wir wie gewohnt für Sie da.

Dem fränkischen Bier auf den Grund gegangen

Raupach und Böttner präsentieren die neue fränkische Bierbibel

Warum sollte man über in Kilo Zusatzgewicht in die Handtasche packen? Diese Frage beantworteten die beiden Bestsellerautoren Markus Raupach und Bastian Böttner bei der Präsentation ihres neuen Werkes in Nürnberg. „Frankens Brauereien und Brauereigaststätten“ heißt es, oder kurz: Die fränkische Bierbibel. Auf fast 700 Buchseiten stellen die Autoren darin alle aktiven fränkischen Brauereien und ihre jeweiligen Gastronomien vor.

Seit zehn Jahren sind sie nun schon am Werk, aber immer noch nicht müde, informative Bücher rund um die Bierkultur zu veröffentlichen. Raupach und Böttner legen dabei immer Wert darauf, dass ihre Titel journalistisch absolut unabhängig entstehen. Keine Brauerei oder Gastronomie hat Einfluss auf ihren Eintrag. Die beiden besuchen regelmäßig die Brauereien und sorgen durch telefonische Aktualisierung dafür, dass Öffnungszeiten, Telefonnummern etc. immer stimmen. So ist es auch bei der nun dritten Ausgabe des fränkischen Brauereiführers, der diesmal mit zwei großen Neuigkeiten aufwarten kann. Erstens haben sie das aktuelle Thema „Craft Beer“ unter die Lupe genommen und „entmystifiziert“, und zweitens liegt dem Buch nun ein schmucker Bieratlas bei, der als perfekter Guide zur nächsten Brauerei fungieren kann.

Großen Wert haben die Autoren außerdem wieder auf die Einbindung der Haltestellen des ÖPNV gelegt. „Fast jede fränkische Brauerei ist bequem mit VGN oder Deutscher Bahn zu erreichen. So kann man auch mal zwei oder drei Bier trinken und dann noch gut nach Hause kommen“, so Bastian Böttner bei der Pressekonferenz. Bei der Veranstaltung im Nürnberger „Kater Murr“ auch vertreten war die Bamberger Metzgerei Fischer, die sich auf so genannte „E-Nummern-freie Wurst“ spezialisiert hat. Ohne künstliche Zusatzstoffe bringen sie feinen fränkischen Genuss auf den Teller, nicht nur bei der Buchvorstellung, sondern auch in vielen der im Buch enthaltenen Gastronomien. „Solche Trends sind wichtig, gerade in Zeiten irreführender Werbung durch die großen Supermarktketten“, erklärte Markus Raupach.

Warum nun also über ein Kilo Buch in die Handtasche packen? Diese Frage steht immer noch im Raum. „Ganz einfach“, mein Bastian Böttner, „weil Sie dann einfach für jede Eventualität gerüstet sind.“ Im Buch stehen nämlich auch die Informationen zu Übernachtungsgelegenheiten, Spielplatz, Highlights auf der Speisekarte und zahlreichen weiteren Annehmlichkeiten, die die fränkischen Brauereien bieten. Und wer das Buch dann doch lieber zuhause stehen lassen möchte, kann immerhin noch auf die App des Autorenduos zurückgreifen. Unter www.bier.by bzw. in den Appstores nach der Suche nach „Bier.by“ findet man einen elektronischen Helfer der Extraklasse. Damit wird das Handy zum Bierkompass, und das sogar für ganz Bayern!

Foto: Bastian Böttner, Ted Hertle (Verlag Nürnberger Presse), Markus Raupach

Bildnachweis: Nürnberger Nachrichten / Foto: Roland Fengler

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